Kapitel 9: Rein Körperlich


Wenn du Lust darauf hast (Oh, dann)

Lass es mich einfach wissen

Wenn du’s drauf hast, denn

Es ist rein körperlich

Mach dir keine Hoffnungen Junge

Nur weil wir eng tanzen

Das ist nur Show, also lass deine Gefühle beiseite.

– Strictly Physical – Monrose

 

 

Überraschenderweise hat dieses häusliche Glück etwas seltsam Normales an sich, aber mein überanalysierendes Gehirn erzählt mir, dass es zu schön ist, um wahr zu sein. Er zieht dich in seinen Bann, Kavanagh.

Elliot bemerkt, dass in der Küche eine Dichtung erneuert werden muss und geht in Monteur-Modus, während ich meine völlereibedingten Spannungskopfschmerzen in Richtung Dusche befördere. Aber dann zögere ich und betrachte mich im schnell beschlagenden Badezimmerspiegel. Das ist es was ich will, oder? Eine richtige, wirklich erwachsene Beziehung mit Verpflichtung? Aber Elliot ‘Hurenbock’ Grey verpflichtet sich nicht, ebenso wenig wie du, Kate. Panik erfasst mich, bei dem Gefühl blindlings in etwas hineingezogen zu werden, verzweifelt daran glauben zu wollen, aber zu wissen, dass du mit irgendeiner furchtbaren Wahrheit konfrontiert werden wirst, die alles auseinanderreißen wird. Männer wie Elliot sind vorhersehbar. Nach ein paar Wochen wird ihm langweilig werden und er wird anfangen sich anderweitig umzusehen. Oder, falls es etwas länger hält, wird er sich fühlen, als säße er in der Falle und wird fremdgehen. Am wahrscheinlichsten ist aber, dass er mich nur ablenken will, während Christian Ana verführt und wird in ein oder zwei Stunden zur Tür hinaus gehen und nicht zurückblicken, während ich mich über die Schokolade hermache, um den Schmerz meiner unerwiderten Sehnsucht zu lindern.

Da muss noch etwas anderes dahinter stecken, denn es geht viel zu schnell um wahr zu sein. Leute wie Elliot und ich verlieben sich einfach nicht. Wir manipulieren, wir posieren, wir nutzen aus, damit wir nicht ausgenutzt werden. Schließlich steige ich unter die Dusche. Ich kann ihm nicht trauen. Ich will ihm nicht trauen. Mein Kopf mag entschlossen sein, aber mein Körper betrügt mich und beginnt zu zittern. Stille Tränen beginnen zu laufen und plötzlich ist er hier, mit mir in der Dusche, seine Arme von hinten um mich geschlungen und hält meinen Körper und meine Seele zusammen.

“Baby, nicht weinen. Schhhh… Bitte wein’ nicht.” Ich drehe mich in seinen Armen. Er hat sein T-Shirt und die Schuhe ausgezogen, trägt aber immer noch seine Jeans. Es scheint ihm egal zu sein. Er küsst mich sanft, jedoch mit Leidenschaft und Eindringlichkeit, dann hebt er mich hoch und trägt mich aus der Dusche, ohne seine Lippen von meinen zu lösen. Meine Arme sind um seine breiten Schultern geschlungen und meine Beine fest um seine Taille, als er sich an mir reibt. Ich kann seine harte Erektion zwischen meinen Beinen spüren und ich brenne vor Verlangen, während seine Hände über meinen Körper gleiten. Ich will mehr. Ich brauche mehr.

Er stellt mich auf die Füße und hält mich an der Taille, während er nach einem Handtuch greift, mich darin einwickelt und das Wasser aus meinen Haaren drückt. Er kümmert sich schon wieder um mich! Er greift in die Dusche und stellt das Wasser ab. Die Tränen sind abgeklungen, aber ich zittere immer noch. Er trocknet mich gründlich ab, bevor er sorgfältig Zahnpasta auf meine Zahnbürste quetscht und sie mir in die Hand drückt. Sein Gesichtsausdruck ist weltmännisch gelassen; nur ein Mann, der seinen Job macht. Damit betrügt er seine Liebenswürdigkeit und mir kommen erneut die Tränen. Was zur Hölle stimmt nicht mit mir? Ich muss PMS haben. Bei dem Gedanken ohrfeige ich mich selbst. Keine verdammten Ausreden, Kavanagh. Reiß dich zusammen.

Unser Spiegelbild erregt meine Aufmerksamkeit. Jeder der uns ansieht würde annehmen, dass wir ein wunderbares Leben haben. Zwei gut aussehende Leute, die zusammen gehören. Er, mit seinem großen, robusten, Beachboy-Surfer Look; blond und blaue Augen, mit einer Spur von Bartstoppeln. Ich, mit meinen zerzausten, feuchten, dunkel-blonden Locken, heller Haut und grünen Augen. Wir sollten keine Probleme haben; wir haben die Jugend, das Aussehen, das Geld und die Welt liegt uns zu Füßen. Es ist eine schmerzhafte Illusion. Warum willst du aufwachen? Sicher; kannst du einfach ein wenig zwanglosen Sex genießen und dann ohne Reue zur Tagesordnung übergehen? Was ist mit all dem Herzchen-und-Blümchen-Mist? Tja, das Problem ist, dass ich ihm bereits total verfallen bin und weiß, dass er mir wehtun wird, weil das immer so ist. Ich möchte an das ‘glücklich bis ans Ende ihrer Tage’ glauben, aber ich, vor allen anderen, weiß es besser. Ich spüle meinen Mund aus und sehe ihn erneut im Spiegel an. So schön, so falsch.

“Ich möchte dies hier mit dir, Kate.” flüstert er in mein Ohr, als ob er meine Gedanken lesen könnte und ich beiße verärgert die Zähne zusammen.

“Was genau willst du denn, Elliot? Du hast immer noch nicht mit mir geschlafen. Warum?” Ich würde mit meiner Attacke weitermachen, wenn ich nicht so müde und verwirrt wäre. Ich habe nicht die Kraft für Gehässigkeit, also spüle ich weiter meinen Mund aus und hoffe, dass er verdammt noch mal die Klappe hält. Meine Sorge ist nicht, dass ich nicht körperlich anziehend auf ihn wirken könnte. Ich habe seine Reaktion auf mich sowohl unter der Dusche, als auch letzte Nacht auf der Tanzfläche gespürt. Nein, ich sorge mich wegen des Ganzen, was dazu gehört. Beziehungen, die auf Begierde, Geld oder Geschäft basieren – die kann ich verstehen, da sie direkt auf die Hölle zusteuern. Liebe auf den ersten Blick? Keine Chance. Den Himmel auf Erden versprechend? Zum Scheitern verurteilt. Sie enden alle einseitig und irgendjemand wird verletzt.

Das einzige Problem mit diesen Gedanken ist, das sich mein Körper in einen Rausch lüsterner Begierde hineingesteigert hat. Ich könnte selbst dann nicht nein zu ihm sagen, wenn mein Leben davon abhängen würde. Sein Widerwille mich jetzt einfach nur sinnlos zu vögeln mag daran liegen, dass er sehen kann, wie erbärmlich und lüstern ich bin. Himmel, wenn ich mich selbst jetzt in einem Film sehen würde, würde ich dem Helden zurufen die Beine in die Hand zu nehmen und die liederliche, weinerliche Schlampe zurückzulassen. Er muss das gleiche gedacht haben und ist vermutlich schon mit einem Fuß aus der Tür. Wenn er nicht nachgibt und mit mir schläft, dann kann er gehen, sobald Christian mit Ana fertig ist und wir können so tun, als wäre all dies nie passiert. Als ich ihn wieder ansehe, hat sich sein Ausdruck nicht verändert. Ganz sachlich. Daher lässt mich das, was er als nächstes sagt, buchstäblich mein Kinn vom Boden kratzen.

“Wir hatten kein Kondom in der Dusche. Ich möchte nicht, dass du jemals deshalb etwas zu bedauern hast, Kate.” Heilige Scheiße! Nicht, was ich erwartet habe. Also versucht er nur vernünftig zu sein? Was willst du Elliot? Bestätigung, dass du das Richtige getan hast? Seine Selbstlosigkeit macht mich offen gestanden stinkwütend. Dann schießt mir ein anderer Gedanke durch den Kopf. Sollte ich besorgt sein?

“Ich bin sauber und nehme die Pille. Wie sieht es mit dir aus, Grey?”

“Ich bin sauber und ich möchte, dass du weißt, dass du mir trauen kannst, Katie.” Sagte der Fuchs zur Gans… “Immer… Aber im Augenblick hast du keinen Grund mir zu trauen, also werde ich mir dieses Vertrauen verdienen.” Während ich absolut bereit bin zu glauben, dass er gesund ist (er ist schließlich nicht blöde), so bin ich mir nicht sicher, ob wir die gleiche Auffassung von Vertrauen haben. Er gibt mir diesen aufrichtigen, innig überzeugenden, ‘du kannst mir glauben’ Blick. Fang’ nicht damit an, Kate. Elliot Grey ist dafür bekannt mit halb Seattle geschlafen zu haben. Sei kein verdammter Idiot.

Aber es ist zu spät, ich glaube ihm.

“Elliot, ich…” Was willst du von mir hören? Dass ich dir traue? Quatsch, wen willst du hier verarschen, Kavanagh? Du willst es und du willst ihn. Ich weiß nicht woher ich das weiß, aber das war ein aufrichtiger Versuch seinerseits ehrlich zu sein. Als die argwöhnische Kuh, die ich bin, ringe ich um eine Antwort. “Woher weißt du, dass du mir trauen kannst?”

Pause, dann ein Lächeln bevor er den Kopf schüttelt, auf mich zu kommt und mich auf den Waschtisch hebt. Er öffnet meine Beine, stellt sich dazwischen und legt meine Arme um seine Taille.

“Katie, du hattet mich schon im Heathman. Ich vertraue dir absolut. Aber das, was zwischen uns passiert? Himmel, ich weiß nicht, was ich sagen soll, außer dass ich dir Dinge sagen will, die du noch nicht bereit bist zu hören. Mist, das sind Dinge, von denen ich nicht wusste, dass ich bereit bin sie zu jemandem zu sagen. Aber du… Vor allem will ich mit dir schlafen. Aber ich will… nein, ich muss es langsam angehen lassen. Ich kann das nicht besonders gut erklären, aber ich will das nicht vermasseln.”

Ich bin verloren. Ich bin einfach nicht so schockiert, wie ich eigentlich sein sollte. Das Fünkchen Wahrheit in seinen Worten sorgt dafür, dass ich ihm inständig glauben will, aber er hat Recht, ich möchte nichts hören, dass sich hinterher als eine charmante Lüge herausstellt. Himmel Kate, warum gibst du ihm nicht ein Messer und sagst ihm er soll anfangen zu schneiden?

“Okay Elliot, aber lass’ es uns langsam angehen.” Wenn wir anfangen uns unsterbliche Liebe füreinander zu erklären, würde uns niemand glauben. Am wenigsten wir selbst. “Ich bin dafür, dass wir nur wilden Sex haben und jeden damit verrückt machen, wie sehr wir aufeinander abfahren.” Das werden sie erwarten. Ich setze ein Lächeln auf, das ich nicht wirklich fühle. Dieses ‘andere’ Etwas zwischen uns macht mich immer noch nervös. Mich anlächelnd, lacht er betrübt und sanft auf, als es seine Hand auf mein Gesicht legt.

“Du hast Recht, Engel. Ich sehe, dass du dem, was ich fühle nicht trauen willst. Aber ich mache dir nichts vor und ich werde das nicht ewig verstecken. Irgendetwas hier ist anders für mich. Ich habe dieses wahnsinnige Bedürfnis es laut hinauszuschreien. Für mich zu behalten, was ich für dich empfinde wird mich umbringen.”

Oh Scheiße! Ich kann in seinen Augen sehen, dass er in diesem Augenblick glaubt, dass er es auch so meint und das wird mich zu Fall bringen. Ich gebe ihm circa fünf Minuten, bevor er meinen Widerstand endgültig bricht. Anstatt zu kämpfen, lehne ich mich vor und küsse ihn. Ich weiß nicht, was ‘dies hier’ ist. Es kann einfach keine… Liebe sein, es ist zu früh und es ist nicht das, was die Elliot Greys und Kate Kavanaghs dieser Welt tun. Aber er hat recht, dies hier ist anders, intensiv und faszinierend. Nur bitte tue mir nicht weh.

“Kannst du ein Geheimnis für dich behalten?” flüstere ich. Er nickt mit einem erwartungsfrohen Lachen in den Augen. Er will, dass ich meine Gefühle gestehe, ich weiß es. “Ich auch.” Sein Lachen ist sanft mit einer Spur Traurigkeit. Als hätte ich gerade seinen Hund getreten.

“Kannst du wirklich ein Geheimnis bewahren?” fragt er, zärtlich meine Wange mit seiner Nase stupsend. Ich lehne mich zurück, um ihm in die Augen zu sehen und nicke. “Ich glaube ich liebe dich, Kate Kavanagh.”

Mist! Tu das nicht Elliot, mach es nicht kaputt. Ich will nicht, dass du mir sagst du liebst mich und dann unbeschadet weggehst, wenn du deine Meinung änderst. Weil es sein könnte, dass ich dich ebenfalls liebe und wenn du mir das antust, wird es so weh tun, dass ich sterben will. Er muss das Entsetzen in meinen Augen sehen und verlagert seinen Körper.

“Scheiße, Kate, ich…” Er fährt mit einer Hand durch seine Haare, als er von mir wegtritt. Verdammt, er läuft jetzt schon weg. “Es tut mir leid, ich weiß nicht, warum ich damit so herausplatzen musste. Nicht, dass ich nicht jedes Wort meinen würde, aber jetzt weiß ich, dass du weglaufen wirst und ich gebe dir keine Schuld.” Nicht ich, du Elliot Grey, du wirst weglaufen.

Ich setze mich gerade hin und strecke mich nach seiner Hand aus. Ich weiß nicht, warum ich das Bedürfnis habe ihn zu beruhigen.

“Elliot, es ist OK, es kam nur so überraschend, das ist alles. Niemand hat dies jemals zuvor zu mir gesagt.”

“Du meinst so früh?” Sein Kopf ist gesenkt. Er kann mir nicht in die Augen sehen. Verdammt!

“Ich meine, jemals” sage ich traurig. Er sieht überrascht aus und ich habe das Gefühl, ich muss ihm erklären, was für eine Verliererin ich wirklich bin. “Sieh mal, Typen vergucken sich in das Aussehen, das Geld, die Verbindungen, aber nicht in das Mädchen. Ich habe das schon immer gewusst.” Nimm es nicht zurück, Elliot. Bring mich dazu dir zu glauben.

“Du verdienst es, dass man es dir oft sagt.” flüstert er, dann sieht er mir direkt in die Augen. “Wenn es irgendein Trost ist, ich habe es noch niemals zuvor zu jemandem gesagt.”

“Nie?” Aber sicher und ich bin Mutter Theresa.

“Zu einer Freundin? Niemals.” Er schüttelt den Kopf. Wow. Ich weiß nicht so ganz, was ich damit anfangen soll. Soll das heißen, dass wir fest zusammen sein werden? Darf ich deinen Ring tragen? Mein Herz rast und ich versuche nicht wie das typische blonde Dummchen auszusehen. Ich versuche ruhig zu bleiben, indem ich einen sanften Kuss auf seine Schulter drücke. Er sieht mich fragend an, “Du nimmst mich hier in die Mangel, Miss Kavanagh.” Scheiße! Er will, dass ich es erwidere. Auf… keinen… Fall!

“Du willst, dass ich es auch sage?” Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Herz gerade zu einem kleinen, harten Ball geschrumpft ist. Ich muss verdammt nochmal unfähig sein es auszusprechen, wenn ich mich derart miserabel und verängstigt fühle.

“Nein. Ich will dass du es auch meinst, wenn du es sagst. Falls du es sagst. Es ist nur…” Er zögert, unsicher, wie er weitermachen soll. Seine Augen sehen leicht gequält aus. Oh Gott, nimm es nicht zurück, nimm es nicht zurück! “Sieh mal, ich werde es nicht zurücknehmen, wenn es das ist, was du willst. Es ist jetzt raus und ich meine es auch so. Ich liebe dich und ich erwarte nicht, dass du das gleiche empfindest, noch nicht. Aber bitte, gib uns eine Chance. Ich möchte dir beweisen, dass ich es ernst meine. Ich möchte, dass du es eines Tages zu mir sagst und wirklich meinst. Ich kann warten… nur… lauf nicht vor mir weg, bitte.”

Mein inneres Miststück, so abgebrüht und leidenschaftslos sie auch sein mag, vollführt gerade einen Freudentanz. Er liebt mich, er liebt mich, er glaubt wirklich, dass er mich liebt… Er hat mir gerade Macht über ihn gegeben und bei dem Gedanke wird mir übel. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Verantwortung haben will. Und Gott ist mein Zeuge, ich möchte es sagen. Ich möchte es von einem grünen Hügel herunter singen, wie Mary Poppins, aber… Schwester Katherine, die Vernünftige greift ein und stoppt die Show. Nun Kate. Sei nicht so dumm. Sich festlegen ist schwer, niemand weiß das besser als du. Es mag wohl sein, das er dich liebt, aber er ist nicht festgelegt und das meine Liebe wird dir das Herz brechen. Schwester Katherine würde Elliot nie so früh sagen, was sie fühlt. Ebenso wenig würde sie darüber nachdenken mit ihm zu schlafen, sie ist wirklich kein Menschenkenner.

“Elliot, ich laufe nicht weg. Nachdenken, ja, aber nicht weglaufen. Ich möchte es ernst meinen, wenn ich es sage. Also bitte, gib mit etwas Zeit. Es ist nur, du bist… nun ja… du… und du hast diesen Ruf. Und dies hier? Es passt nicht in das Bild, was ich von dir habe.”

“Tja, wird dem Ruf nicht ganz gerecht, oder?” Ich schüttele meinen Kopf und er lacht ein bisschen. “Lass uns einen Moment vergessen, dass dies passiert ist. Okay?”

Ich glaube das werde ich niemals vergessen. “Okay.” Und ich frage mich, wer von uns beiden am meisten lügt.

Ich rutsche vom Waschtisch herunter, greife nach ihm und beginne seine Hose zu öffnen.

“Du bist nass. Du musst dich abtrocken.” Ich mache weiter, schiebe seine nasse Jeans und Boxershorts herunter und hänge sie über die Duschstange zum Trocknen. Mein Handtuch ist immer noch um mich gewickelt und ich sehe ihm in die Augen. “Ich mag noch nicht soweit sein es mit Worten zu sagen, aber ich bin mehr als bereit es damit zu sagen.” Ich lasse mein Handtuch fallen und stehe nackt vor ihm. Sein Blick gleitet hungrig über meinen Körper, schnell gefolgt von seinen Händen, als er mich in seine Arme zieht. Mit langsamen Küssen gleitet seine Zunge über meine Haut und erweckt jedes Nervenende. Ich bestehe nur noch aus Empfindungen, als ich zitternd in seinen Armen stehe. Seine Hände streichen in einer langen Bewegung meine Seiten entlang, als er auf die Knie sinkt. Er küsst meinen Bauch und beginnt mich zu berühren. Ich bin heiß und bereit für ihn. Mit einem Schlag seiner Zunge entlockt er mir ein Stöhnen, während seine Finger mich spielen wie ein Klavier. Ich schiebe mein Becken vor, direkt in seinen Mund, als er mich in unglaubliche Höhen treibt. Bevor ich kommen kann, steht er auf und küsst mich, ich kann meine salzige Note auf seinen Lippen spüren.

Zwischen den Küssen murmelt er, “Baby, du schmeckst so unheimlich gut.” Und ich bin mir ziemlich sicher, dass gerade ein Feuerwerk in meinem Intimbereich los gegangen ist.

Er hebt mich hoch und trägt mich in mein Schlafzimmer. Ich bin groß, aber in seinen starken Armen fühle ich mich winzig. Ich spüre seine harte Erektion und meine Klitoris schmerzt vor Verlangen. Er legt mich sanft aufs Bett, streicht mit seinen Händen hinauf zu meinen Brüsten, umfasst sie und senkt dann seine Lippen zu meinen Brustwarzen, saugt, leckt und knabbert an ihnen. Die Art, wie er sie bearbeitet, lässt mich mich unter ihm winden, aber seine Knie sind auf beiden Seiten meiner Hüften, halten mich fest. Ein Stöhnen dringt an meine Ohren und es dauert einen Moment, bis ich begreife, dass ich es bin.

Er gleitet küssend und leckend meinen Körper hinab. Ich spüre seine Hand zwischen meinen Beinen und dann dringt er langsam mit zwei Fingern in mich ein, massiert sanft die innere Wand meiner Vagina. Ich kann mich kaum noch halten, als er seine Zunge über meine Klitoris schnellen lässt, einen Stromstoß hervorruft und anfängt zu saugen. Ich hebe meine Hüften vom Bett und stehe kurz davor abzuheben, als ich auf den Höhepunkt zurase. Mein Orgasmus trifft mich hart und schnell, als er meine Säfte aussaugt.

“Oh mein Gott!” Schwester Katherine hat das Gebäude längst angewidert verlassen. Er lässt seine Finger in mir, als er sich aufrichtet und dann meinen Mund küsst. Ich kann mich selbst auf seinen Lippen schmecken, was mich in einem früheren Leben abgestoßen hätte, aber diese neue Superschlampen-Kate steht da sowas von drauf.

Als ich ins hier und jetzt zurückkehre, spüre ich seinen harten Penis an meinem Bauch und greife hinunter, um ihn zu streicheln. Er ist so dick und kraftvoll, jedoch samtig und weich. Gott, ich will ihn so sehr in mir und bewege ihn an meinen Eingang. Gott scheint ein wenig verschnupft zu sein ob meiner Blasphemie, weil Elliot seinen Kopf schüttelt und meine Handfläche über seinen Penis bewegt, bis ich wieder seine harte Länge streichle. Er bewegt sich nicht, sein Kopf auf seinen Arm gestützt, als er neben mir liegt. Ich küsse über seine Brust und seinen Hals, ohne meinen Rhythmus zu unterbrechen, bis ich schließlich meine Zunge in seinen Mund stoße. Er bewegt seine Finger zurück zu meinen begierigen Falten und wir küssen und streicheln uns gegenseitig.

Und wieder spüre ich, wie sich alles beginnt zusammenzuziehen, als sein Daumen über meine Klitoris fährt. Es fühlt sich so verdammt gut an und sein Schwanz scheint in meiner Hand noch härter zu werden. Leider scheine ich keinen Ausschalter zu haben, wenn es um diesen Mann geht. Da gibt es einfach kein Zurückhalten für mich und ich explodiere erneut um seine Finger. Schnell, um meine Scham zu verbergen, dass ich so ein leichtes Opfer bin, bewege ich mich nach unten und nehme ihn in meinen Mund. Also, die Nonnen wären schockiert über ein solch schamloses verhalten. Nun ja. Alle außer Schwester Marie-Therese, die wir einmal in der Diele, auf ihren Knien, mit einem der Messdiener erwischt haben, aber er schmeckt so gut. Ich lecke um seine Eichel. Er lehnt sich zum Nachttisch, greift sich ein Folienpäckchen und reißt es auf. Ich drücke ihn zurück in die Matratze und helfe ihm das Kondom über seine lange, harte Erektion zu ziehen, bevor ich mich rittlings auf ihn setze und seinen Penis in mich hinein schiebe.

“Scheiße Kate, Himmel, fühlt sich das gut an.” Das ist so obszön und es macht mich heiß. Irgendwie denke ich Gott würde zustimmen. Ich lasse meine Hüften kreisen, um mich der Größe seines Penis anzupassen, der mich vollkommen ausfüllt. Ich bin keine Jungfrau mehr, aber mein letztes Mal ist eine Weile her und ich bin so eng. Ich beginne mich langsam zu bewegen, auf und ab. Der Druck ist zu viel und meine Erregung steigt unglaublich schnell. Dann streicht er mit seinem Daumen über meine Klitoris und ich bin verloren. Ich falle erneut über die Klippe, in einem langanhaltenden Orgasmus, der mich atemlos zurücklässt.

Mit einer schnellen, geschmeidigen Bewegung dreht er uns um, immer noch in mir, sodass ich unter ihm liege. Er drückt mit seinen Armen meine Beine nach oben und stößt hart in mich hinein, versucht so tief wie möglich in mich einzudringen. Ich hebe ein Bein über seine Schulter, um es ihm leichter zu machen. Er ist so tief in mir, dass ich glaube ihn an meinem Magen zu spüren und beginne zu beten, dass ich diese Erfahrung überlebe. Er zieht sich langsam aus mir zurück und stößt dann mit Wucht wieder in mich hinein. Bei dem Aufprall schreie ich auf.

“Scheiße, hab ich dir weh getan?” Ich schüttele meinen Kopf, aber meine Augen werden feucht.

“Nein, es fühlt sich wahnsinnig an.” Ich wölbe meine Hüften nach oben, ihm entgegen und er beginnt sich wieder zu bewegen. Es ist hart und schnell und unsere Lust steigt und steigt, dem Höhepunkt entgegen. Sein Atem geht schnell und die kleinen Grunzlaute, die ihm beim Klatschen seiner Eier gegen meine Haut entweichen, erregen mich mehr, als ich es je für möglich gehalten hätte. Mit jedem harten Stoß spüre ich, wie sich die Lust weiter in mir aufbaut, höher und höher und zur Überraschung des versammelten Publikums in meinem Kopf, werde ich von einem weiteren, erschütternden Orgasmus übermannt, der mich aufschreien lässt, während meine Vagina seinen Penis pulsierend umklammert.

“Scheiße Kate, Baby!” Schreit er, als er heftig in mir kommt und dann auf mir zusammenbricht. Ich bringe mein Bein zurück in eine normale Position und versuche unter seinem Gewicht Luft zu bekommen. Er richtet sich auf und sieht mich an. “Warst du mal Turnerin? Baby, das war absolut fantastisch.”

Ich lächele. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, Mr. G. All die Jahre Gelenkigkeitstraining waren also doch nicht umsonst.

“Du warst selbst ziemlich fantastisch.” Was für eine Untertreibung! Selbst die guten Schwestern würden ihren Kopf schütteln. Ich lache leise, mit meiner Hand über den Augen und das sorgt für ein völlig neues Gefühl, da er immer noch in mir ist. Gelenkigkeitstraining hat auch ausgezeichnete Beckenbodenmuskeln zur Folge.

“Verdammt Frau, du machst mich schon wieder hart. Hör auf damit.” Er atmet immer noch schwer und das lässt mich noch mehr lachen. Dann verstummen wir beide und sehen uns in die Augen. Das Verlangen ist intim und intensiv und wir beginnen beide uns erneut zu bewegen. Er küsst mich und unser Tempo steigert sich, ist aber kontrollierter und sanfter dieses Mal. In diesem Akt ist Ehrfurcht zu spüren und wir erreichen unseren Höhepunkt gemeinsam, wir umklammern gegenseitig unsere Gesichter, als wir einander über die Klippe führen.

“Woah, Kate. Scheiße.” Er atmet schwer, genau wie ich. Wir halten einander eng umschlungen, als wir langsam wieder an die Oberfläche kommen. Und mein Herz ist im freien Fall.

A penny for your thoughts, $5 if they're dirty...

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